Digitale Lösungen gegen den Fachkräftemangel in der Gastronomie

Ungewissheit und schlechte Planbarkeit setzen der Gastronomie seit Beginn der Pandemie zu, unabhängig von Branche oder Region. Von den Gastronomen wird dadurch größtmögliche Flexibilität gefordert. Zugewiesene Sitzplätze, begrenzte Gästezahlen, 3G oder 2G sind nur einige der Vorgaben, auf die sie sich in den letzten Monaten kurzfristig einstellen mussten. Auch wenn sich die Lage im Frühling und Sommer zu beruhigen scheint, ist noch kein Ende der Situation in Sicht. Besonders schwierig ist es, vorausschauen zu können, wie viel Personal es für den Betrieb in den nächsten Monaten braucht. 

Verstärkt werden diese Unsicherheiten durch den bereits seit längerer Zeit vorherrschenden Mangel an Fachkräften, der sich unter anderem durch Einreisebeschränkungen und unzulässige Impfstoffe noch einmal deutlich verschärfte. Am stärksten betroffen sind vor allem kleine und mittelgroße Betriebe, wobei es sich für Gastronomen in ländlichen Räumen als besonders schwierig erweist, geeignete Fachkräfte zu finden.

Immer mehr Betriebe setzen auf digitale Lösungen, um diesen Hürden entgegenzuwirken

Große Fast-Food-Ketten etwa machen es bereits vor: Bestellung mittels digitaler Speisekarte. Auf diese Weise erlauben die eingesparten Arbeitsschritte den Betrieben, ihre Gäste auch mit weniger Personal zu bewirten, ohne dass der Service und in weiterer Folge der Umsatz darunter leiden müssten. Außerdem darf nicht außer Acht gelassen, dass der reduzierte Kontakt zwischen Bedienung und Gästen in Zeiten einer Pandemie besonders auch Ansteckungen vorbeugt bzw. als Schutz sowohl des Personals als auch der Gäste dient.

Schnelle und kontaktlose Aufnahme der Bestellungen

Mithilfe der QR-Codes, die unkompliziert an den Tischen angebracht werden, gelangen die Gäste direkt zur digitalen Speisekarte und wählen Speisen und Getränke aus, ohne dass die Bestellung von einer Bedienung aufgenommen werden muss. Einzig ein Smartphone ist für die kontaktlose Bestellung notwendig. Zusätzlich besteht für den Gast die Möglichkeit mittels digitalem Zahlungssystem die Bezahlung kontaktlos und selbständig abzuwickeln. Während sich das Personal also vermehrt der Belieferung der Kunden widmet, entstehen gleichzeitig Zeiträume, die für die persönliche Betreuung der Gäste durch das Personal genützt werden können. Diese ist in der Regel umso besser, je mehr Zeit dem Personal dafür zur Verfügung steht.

Der Nutzen der digitalen Speisekarte ist also ein vielfältiger. Zunächst kommen die eingesparten Arbeitsschritte der Effektivität zu Gute. In weiterer Folge ermöglichen sie außerdem eine umfangreichere Beratung der Kunden durch das Personal. Und selbst das Personal, das in Zeiten einer Pandemie unter dem Risiko angesteckt zu werden arbeitet, profitiert von den Einschränkungen an Kontakten bzw. dem Mehr an Hygiene. Sei es wegen weniger direkter Begegnungen mit Kunden, oder da sie seltener in Berührung mit Gegenständen wie physischen Speisekarten kommen, welche es zusätzlich ständig zu desinfizieren gilt.

Minimierter Arbeitsaufwand durch direkte Verbindung zum Kassensystem

Selbst außerhalb des Kundenkontakts wirken sich die optimierte Bestellung und Bezahlung mittels QR-Code positiv auf die Effizienz und den Umgang mit dem Fachkräftemangel aus. Das System ist von keinerlei Schnittstellen abhängig und erlaubt auf diese Weise eine direkte Verbindung zum Kassensystem. Eine Übersicht über Umsatz oder Angebote ist auf einen Blick gewährleistet. 

Jedenfalls verringert sich der nicht zu unterschätzende Controllingaufwand erheblich durch die Möglichkeit selbstständig zu bezahlen und zu bestellen, womit der Betrieb in weiterer Folge wiederum mit weniger Arbeitsprozessen und Ressourcen planen darf. 

Rege Teilnahme in Betrieben mit digitaler Speisekarte

Betriebe, die bereits auf den Einsatz der digitalen Speisekarte mitsamt ihren Vorteilen setzen, erfreuen sich über durchschnittlich 33 % der Bestellungen, die mit dem Smartphone ohne Kontakt zwischen Gast und Bedienung durchgeführt wurden. Berücksichtigt man das Voranschreiten der Digitalisierung und das gleichzeitig wachsende Bewusstsein der Menschen dafür, darf grundsätzlich von einer weiteren Steigerung der bereits hohen Anzahl an kontaktlosen Bestellungen ausgegangen werden. 

Ein deutlicher Beweis also dafür, dass digitale Lösungen wie diese Betriebe in Zeiten des Fachkräftemangels nachhaltig entlasten, ohne dass der Service darunter zu leiden hat. Um den Gästen nicht das Gefühl von Unpersönlichkeit zu vermitteln, besteht die Möglichkeit das Design des Betriebs für das Bestellsystem zu verwenden. Der Gast fühlt sich auf diese Weise also nicht auf eine externe Plattform verwiesen, sondern durch die individuelle Gestaltung weiterhin zu Gast in deinem Betrieb.

Bist auch du auf der Suche nach einfachen und unkomplizierten Lösungen für deinen Betrieb, um dem Fachkräftemangel entschieden entgegenzuwirken?